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  • Gedenkmärsche auf den Wegen der Todesmärsche in Europa
  • Orte der Hölle auf Erden werden zu Orten der Versöhnung.
  • Ein Zeichen gegen den modernen Antisemitismus
  • 2012-2015. 70 Jahre nach dem Holocaust. Der Marsch des Lebens in meiner Stadt, Erinnern - Versöhnen - die Zukunft gestalten
  • Holocaustüberlebende bekommen eine Stimme
  • In über achtzig Städten und 12 Ländern gibt es "Märsche des Lebens".
  • Der "March of Remembrance" ist der amerikanische Zweig des "Marsch des Lebens".
  • Nachkommen der Täter brechen das Schweigen
  • Deutsche stehen an der Seite Israels


Der Marsch des Lebens: Gedenk- und Versöhnungsmärsche an Orten des Holocaust in Europa.
Die Nachkommen der Tätergeneration finden Worte, die ihre Väter und Großväter nicht finden konnten. Ein Zeichen gegen modernen Antisemitismus und für Israel.

 

Was war geschehen?

In der Nacht vom 12. zum 13. April 1945 marschierten die Häftlinge unter strenger Bewachung durch Chemnitz zum Güterbahnhof Hilbersdorf. Am 14. April 1945 fuhren sie in zehn vollkommen verschlossenen Güterwagen nach Leitmeritz (Litomerice). Sie standen in diesem Güterzug einen ganzen Tag und eine ganze Nacht auf dem Güterbahnhof Hilbersdorf. Es gab weder Sitzgelegenheiten noch Stroh. Sie waren so eng eingepfercht, dass sie sich während der ganzen Fahrt nicht legen konnten. Von Leitmeritz marschierten sie zu Fuß nach Hertine, wo sie bis zur Befreiung in einer Munitionsfabrik arbeiten mussten. Dort gab es Vergiftungen teilweise mit tödlichen Ausgang. Am 22. Februar führte der Todesmarsch der fast 1000 jüdischen Frauen des Außenlagers des KZ Groß - Rosen am hellerlichten Tag durch Chemnitz. [weiterlesen]
 

Warum "Marsch des Lebens"?

1. Für das Erinnern.
Hierbei geht es um die Aufarbeitung der Vergangenheit. Dabei soll, wo möglich, Holocaustüberlebenden und anderen Zeitzeugen eine Stimme gegeben werden.

2. Für die Versöhnung.
Es geschieht Heilung und Wiederherstellung zwischen den Nachkommen der Täter- und Opfergeneration, wenn die Familienwahrheit ausgesprochen und mit einem demütigen Geist um Vergebung gebeten wird.

3. Für Israel
Für ein unüberhörbares „Nie wieder!“gegen den modernen Antisemitismus unserer Zeit.
[Statement]